Die FWG-Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach legt ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2020 vor.

Vorsitzender Benno Nuding: „Diese Stadt muss kräftig durchlüftet werden. Die im Rat vertretenen Parteien haben in den letzten Jahren viel angekündigt, doch viel zu wenig verwirklicht. Ihre Wahlprogramme sind gegenüber 2014 keine Weiterentwicklung, sondern kopieren auch für 2020 die bereits 2014 gemachten Versprechen. Das machen wir anders.

Wir sind die Neuen! Und wir wollen Frischen Wind in Gladbach. Wir wollen, dass die Politik sich wieder mehr nach den Bürgerinnen und Bürgern richtet. Das ist unser Leitgedanke, der unser Wahlprogramm bestimmt. Und das unterscheidet uns von anderen. Wir wollen echte Bürgerbeteiligung und Transparenz der politischen Entscheidungen, frühzeitige Information aller Bürger und keine Klientelpolitik.

Unser Programm ist nicht abschließend, denn die Bürger dieser Stadt sollen immer Gelegenheit haben mitzubestimmen, sich einzubringen. Darauf freuen wir uns.“

Dies sind unsere Schwerpunkte:

  • Verkehrskonzepte neu denken
  • Individualverkehr optimieren
  • Bürgerbeteiligung durchsetzen und verbindlichen Leitfaden dafür schaffen
  • Lebensqualität in unserer Stadt sichern
    • Zersiedlung verhindern
    • Ortstypische Siedlungen erhalten
    • Landschaftsschutzgebiete bewahren
  • Innenstadt begrünen und beleben
  • Energie bei Öffentlichen Gebäuden und Schulen gewinnen
  • Schulen und Kitas qualifizieren
  • Teilhabe von Senioren fördern
  • Städtische Finanzen transparent und verständlich machen
  • Kosten bei städtischen Bauvorhaben richtig planen und einhalten
  • Bürgerservice der Stadt verbessern
  • Nachtflüge einschränken
  • Öffentliche Sicherheit weiter verbessern

Hier geht es zum Wahlprogramm!

1 Antwort
  1. Lothar Eschbach
    Lothar Eschbach sagte:

    Das hört sich fast an, wie meine Wunschliste für die Kommunalwahl. Nach Kenntnisnahme ohne Studium des Wahlprogramms wären für mich zwei Punkte auf Anhieb zu ergänzen:

    Einführung der Bürgerbeteiligung nach dem „best practice“ Ansatz, es gibt ja tatsächlich schon bewährte Methoden, Verfahren und organisatorische Implementierungen dafür, ansehen, bewerten, entscheiden, anwenden.

    Der zweite Punkt der mir in dieser kommunal neugeordneten Stadt sehr am Herzen liegt, das sind die Stärken (und Schwächen) und die Identitäten starker Stadteile mit vorzeigbarer Historie und starken Zentren.

    In der Vielfalt liegt die Stärke und Attraktivität unserer Stadt im Speckguertel. Mit Strundetal, Zanders und Gronauer Waldsiedlung ist die Stadt nicht beschrieben.

    Die identitaetsstiftende Historie der starken Zentren, abgesehen von den überregional bekannten und vorzeigbaren Bauwerken, das gehört ebenfalls zur Identität der Stadt hinzu und es gehört mit in das Blickfeld gerückt.

    Z.B. Das Bensberger Erzrevier hat fast 150 Jahre die Region Bensberg und Umgebung geprägt, auch wenn die letzte geschlossene Grube 1978 der Luederich, jetzt nach kommunaler Neuordnung in Overath liegt, letzte abbaufaehige Zink- und Bleierzvorkommen wurden Ende der 70iger Jahre in Bensberg gefunden, Grube Julien, das Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe als der historische Schwerpunkt des Reviers.

    Die Identität der Stadt ist so reichhaltig und vielfältig und wir machen so wenig daraus. Da gibt es einen großen Nachholbedarf, dann kann sich die Stadtspitze begleitet durch Immobilienmakler die Fahrt zur Immobilienmesse nach München sparen, der Wert der Stadt ist mit einem klaren Profil bei den Investoren bekannt.

    Das gehört auch zum fehlenden Selbstbewusstsein, was der scheidende CDU Bürgermeister einmal beklagt hat. Es gäbe noch so viel zu sagen und vor allem zu tun…..

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