Die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach begrüßt den Vorstoß von SPD, Grünen und FDP,  den Stadthausneubau zu überdenken. Schon vor Monaten hatte die FWG deutlich gemacht, dass das zu erwartende Ausufern der Kosten nicht hinnehmbar ist. Info dazu hier.

Einem Bau auf dem Zanders-Gelände erteilt die Freie Wählergemeinschaft aber eine klare Absage. 

Das Zanders-Gelände soll außerhalb der noch bestehenden Produktion in erster Linie für den Wohnungsbau bereitgehalten werden. Durch die Ansiedlung eines Stadthauses in der bislang geplanten Größe würde ein solches Vorhaben wesentlich schwieriger werden. Eine einmalige Chance würde vertan. Die Freie Wählergemeinschaft hält das Gelände am S-Bahnhof für den Stadthausneubau weiterhin für geeigneter. Hier besteht mit dem seit langem von der FWG geforderten Begrünungsprogramm gerade bei vereinfachter Bauweise die Möglichkeit, ein urbanes, grünes Tor für die Stadt zu schaffen. Das ist angesichts der Situation am S-Bahnhof auch dringend erforderlich. 

Gelände des geplanten neuen Stadthauses

Ein Antrag des FWG-Vorsitzenden Benno Nuding auf Begrünung der Fassade im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden im letzten Jahr war zunächst auf Anraten der Verwaltung mit dem Hinweis auf bereits weit gediehene Planungen abgelehnt worden. Später wurde der Antrag in den Zuständigkeitsbereich des AUKIV (Ausschuss für Umwelt, Klima, Infrastruktur und Verkehr) verwiesen. 

Es ist also davon auszugehen, dass bereits viel Geld in das Planungsvorhaben Stadthaus an der S-Bahn geflossen ist. Nunmehr eine vollständige Neuplanung an einem anderen Standort zu starten, ist finanziell nicht zu verantworten. Allerdings erwartet die FWG, dass das bestehende Stadthausmodell an der S-Bahn sehr sorgfältig und verlässlich auf Finanzierbarkeit überprüft wird. Kostensteigerungen, wie sie die bisherige Planung begleiteten, sind nicht zu akzeptieren.

Vorstellbar ist nach Auffassung der FWG die Abtrennung der Stadtbücherei, deren Ansiedlung im Bahnhofsumfeld nicht unproblematisch ist. Für die Stadtbücherei könnten historische, unter Denkmalschutz stehende Gebäude im Zanders-Gelände genutzt werden. Auch mit einer solchen Integration ließen sich regionale Fördergelder beantragen. 

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