Die Bezirksregierung hat den von der Stadt Bergisch Gladbach eingereichten Flächennutzungsplan (FNP) mit erheblichen Beanstandungen genehmigt. Obwohl die Entscheidung vom 9. August 2019 der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach seit Wochen vorliegt, verweigert sie bis heute (03.09.19) eine Veröffentlichung der Entscheidungsgründe. Ein undemokratisches und abgehobenes Verhalten gegenüber Tausenden von engagierten Bürgern, die Eingaben zum Flächennutzungsplan gemacht haben. 

Durch eine Presseanfrage direkt bei der Bezirksregierung ist der Entscheid inzwischen der Öffentlichkeit zugänglich. Daraus geht unter anderem hervor, dass bereits zu einem frühen Zeitpunkt Beanstandungen zum FNP vorlagen. Das hatte die Stadtverwaltung bislang abgestritten. Auf eine öffentliche Anfrage des Bündnisses der Bürgerinitiativen hatte Stadtbaurat Flügge im Mai 2019 geantwortet, es gebe keine Beanstandungen, obwohl er in Gesprächen mit der Bezirksregierung darüber unterrichtet war. Somit steht fest: Baurat Flügge hat die Unwahrheit gesagt. Spätestens beim Nachsitzen des Rates wegen eines Verfahrensfehlers beim FNP im Juli 2019 hätte Flügge die politischen Mandatsträger informieren müssen. Dieses Verhalten ist skandalös. Bürgermeister Urbach muss dafür als Verwaltungschef Verantwortung übernehmen.

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